Bahnengolf-EM 2004

Kern verfehlte Bronze-Medaille

Bahnengolf: Europameisterschaften/Einzel

„Gold“ mit der Deutschen Nationalmannschaft und der fünfte Rang in der Einzel-Wertung. Das war die „Beute“ der Castrop-Rauxeler Bahnengolferin Stefanie Kern (MGC Mainz) bei den Europameisterschaften in Timisoara (Rumänien). Mit dieser Ausbeute zeigte sich die Europastädterin zufrieden und richtet ihren Blick auf die Weltmeisterschaft Ende August 2005 in östereichischen Steyr.

Bereits vor den letzten beiden Durchgängen hatte alsKern als Ersatzspielerin im Mannschafts-Wettbewerb den ersten Platz sicher. Danach bauten die heimischen Bahnengolferinnen ihren Vorsprung von 23 gar auf 35 Schlag aus. Dabei profitierten sie vom Rennen um die Silber-Medaille zwischen Schweden und Östereich. Hier überholten die Alpenländerinnen gar noch das skandinavische Team auf der Ziellinie und wurden mit zwei Schlag Vorsprung Zweite.

Als Ranglisten-Vierte nach acht Durchläufen hatte sich Kern nach dem „Cut“ für die Endrunde der besten 24 und später der besten neun Akteurinnen qualifiziert. Mit 329 Schlag verfehlte die Castrop-Rauxelerin die Bronze-Medaille um fünf Schlag. Die nahm nämlich Teamkamerdadin Corina Reinisch (324) mit nach Hause. Vierte wurde die Deutsche Gabriele Rahmlow, die schlaggleich mit Kern einlief, aber die bessere „Amplitude“ verbuchte. Kerns schlechteste Runde wurde mit 35 Versuchen notiert. Rahmlow hatte hier eine 33er-Runde vorzuweisen.

„Gold für Deutschland“ holte Biance Zodrow (BGC Neutraubling) mit 310 Schlag. Sie machte auf den letzten vier Runden einen Rückstand von vier Schlag gegenüber der Schwedin Karin Wiklund wett und setzte sich am Ende gar mit zehn Zählern ab. Stefanie Kern: „Der letzte Tag ist die große Stärke von Bianca; sie ist äußerst nervenstark!“ Weshalb die Europastädterin bei der Europameisterin oft Anschauungs-Unterricht nimmt, wann immer sie mit ihr im selben Wettbewerb steht.

Die Deutsche Meisterschaften der Abteilung 2 (Eternit) von Donnerstag, 16. September, bis Samstag, 18. September, in Brilon läßt Stefanie Kern „sausen“, da sie keinen Urlaub für dieses Turnier einsetzen kann. Dafür sind von ihrem Stammverein, dem BGSV Castrop-Rauxel, unter anderem ihr Ehegatte Stefan Kern und Thomas Bahr am Start. Auch die DM der Abteilung 1 auf Beton ab Donnerstag, 23. September, in Kempten (Bayern) spielt sie nicht. Das sei zu weit weg. Wichtiger ist Kern der letzte Bundesliga-Spieltag am Samstag, 4. August, in Bamberg . Dort will sie nämlich mit dem MGC Mainz den Silber-Rang gegenüber dem MGC Göttingen verteidigen. -as

Stefanie Kern greift nach „Gold für Deutschland“

„Gold für Deutschland!“ Die Castrop-Rauxeler Bahnengolferin Stefanie Kern holte mit der Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Timosoara (Rumänien) den Titel. Bereits vor dem letzten Durchgang im Team-Wettbewerb hatten die Deutschen komfortable 23 Schlag Vorsprung auf Schweden. Die letzte Runde wurde aufgrund einer Regen-Unterbrechung der Titelkämpfe auf den Freitag Nachmittag verlegt. Die heimischen Bahnengolferinnen brillierten allerdings auch im letzten Spielabschnitt und beendeten den Wettbewerb mit 642 Schlag. Somit bauten sie ihren Vorsprung auf die Verfolger auf 35 Zähler aus. Auf der Ziellinie überholte Östereich (677) gar noch die Schwedinnen (679).

Zwar war Stefanie Kern in der Mannschaftswertung „nur“ als Ersatzspielerin dabei, bekommt allerdings wie ihre Mitstreiterinnen die Goldmedaille umgehängt. Kern: „Wir sind ein Team.“

Und auch im Einzel-Wettbewerb winkt Karin Kern eine Medaille. Vor der Endrunde am Samstag, 28. August, belegte sie mit 215 Schlag nach acht Runden den vierten Rang. An der Spitze kämpfen die Deutsche Bianca Zodrow (209/BGC Neutraubling) und die Schwedin Karin Wiklund (205) mit zehn Schlag Vorsprung um „Gold“. Die Skandinavin ging als Titelverteidigerin in das Turnier. Dritte ist derzeit Corina Reinisch mit 212 Schlag. Gabriele Rahmlow belegt mit 221 Schlag Position sechs.

Für Samstag waren vor Beginn der EM sechs Runden zur Ermittlung der Einzelmeister ausgeschrieben worden. Aufgrund der Regenfälle im Westen Rumäniens werden auf der Anlage des Minigolfclubs Riviera womöglich weniger Durchläufe gespielt, sagte Kern. Weshalb sie nunmehr die Bronze-Medaille zum Ziel hat. -as

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